Akademie der Künste
Die Akademie der Künste in Berlin, gegr. 1696, ist eine internationale Künstlersozietät und vereint derzeit ca. 380 Mitglieder in den Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst.
www.adk.de





Helmut Oehring
Mitglied der Akademie der Künste

Helmut Oehring wurde 1961 in Ost-Berlin geboren. Nach einer Ausbildung als Baufacharbeiter war er in den 1980er Jahren in verschiedensten Berufen tätig, beschäftigte sich aber zur selben Zeit bereits intensiv mit der komponierten Musik der europäischen Moderne. Als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war er zwischen 1992 und 1994 – nach Konsultationen bei André Asriel, Helmut Zapf, Georg Katzer und Friedrich Goldmann Meisterschüler von Georg Katzer an derBerliner Akademie der Künste, zu deren Mitglied er 2005 gewählt wurde. 1994/95 war er Stipendiat an der Villa Massimo in Rom und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hanns-Eisler-Preis des Deutschlandsenders Kultur, den Orpheus Kammeroper Preis Italien und den Schneider-Schott-Preis. Der Hindemith-Preis ebenso wie der Arnold-Schönberg-Preis wurden ihm für sein gesamtes Schaffen verliehen, das bis heute rund 160 Werke umfaßt: Solowerke, Kammermusik, Orchesterkompositionen, Opern und Musiktheaterwerke, Theater-und Filmmusik, Liederzyklen u.a.
Oehrings Kompositionen und Produktionen entstanden oft in engem Austausch mit unterschiedlichsten Künstlern, Ensembles und Institutionen: Mit der Komponistin Iris ter Schiphorst (gemeinsame Kompositionen 1996–2001), mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Ulrike Ottinger, Daniele Abbado, Claus Guth und Maxim Dessau, Chroreographen wie Joachim Schlömer, Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Lothar Zagrosek, Martyn Brabbins oder Roland Kluttig, Orchestern wie dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin oder dem Staatsorchester Stuttgart sowie mit nahezu allen namhaften Ensembles für zeitgenössische Musik. Seine Werke werden in Konzertsälen und auf Bühnen in ganz Europa, Asien und Nordamerika aufgeführt. In jüngster Zeit wirkte er auch als Dirigent und Regisseur eigener Werke. In der Spielzeit 2008/09 ist er Composer in residence beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt.
www.helmutoehring.de





Stefanie Woerdemann

Stefanie Woerdemann, geboren 1974, arbeitete seit ihrem Studium der Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin als freischaffende Dramaturgin und Autorin für Musik und Musiktheater u.a. für die Deutsche Oper Berlin, die Städtischen Bühnen Osnabrück, die Berliner Philharmoniker, musica viva München und das MaerzMusik Festival Berlin. Seit 2005 arbeitet sie als Dramaturgin und Librettistin mit Helmut Oehring zusammen. Aktuelle gemeinsame Werke und Produktionen sind u.a. der vierteilige GOYA-Zyklus (UA des »Memoratoriums« GOYA II – Yo lo vi im Oktober 2008 durch das Deutsche Symphonieorchester und den Rundfunkchor Berlin in der Berliner Philharmonie), die Kammeroper GUNTEN (UA im Oktober 2008 durch das Phoenix Ensemble im GARE DU NORD Basel), die Kinderoper Löwenherz (UA 2010/11) und das Konzert für Sprecher, Violoncello und Orchester POEndulum (UA 2010/11 durch das BBC Scottish Symphony Orchestra in Glasgow). Für die Inszenierungen von Oehrings Musiktheaterstücken QUIXOTE oder Die Porzellanlanze (UA 27. November 2008 im Europäischen Zentrum der Künste Dresden Hellerau, Visuals: Hagen Klennert) und Die WUNDE Heine (mit dem Mahagonny Songbook von Brecht /Weill, UA 11. März 2009 bei den Weill-Festspielen Dessau durch das Ensemble Modern, Film: Hagen Klennert) ist Stefanie Wördemann zudem als Regisseurin verantwortlich.





Torsten Ottersberg

Torsten Ottersberg wurde 1960 in Berlin geboren. Musiker und Texter in verschiedenen Rockbands, begann er sich Ende der 1980er-Jahre mit Live-Elektronik und Studiotechnik zu beschäftigen. Als Gründungsmitglied eines experimentellen audiovisuellen Studios am Filmkunsthaus Babylon/Berlin-Mitte (1990) arbeitete er in Projekten mit Künstlern der unterschiedlichsten Genres. Seit Beginn der 1990er-Jahre gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit dem Komponisten Helmut Oehring; Mitte der 1990er-Jahre gründeten die beiden das Studio GOGH surround music production GmbH (GOGH smp) als Plattform für die Konzeption und Realisierung sowie die Betreuung von Audioproduktionen zeitgenössischer Musik und elektroakustischer Experimente. Seither konzentriert Torsten Ottersberg seine Arbeit auf Bereiche wie Surround-Produktion, Surround-Liveproduktion, interaktive Studioproduktion (das Studio als Instrument), Klanginstallationen und Filmvertonung. Das Studio übernahm die Audio-Konzeption und Realisierung konzertanter Produktionen zeitgenössischer Musik wie zeitgenössischen Musiktheaters in vielen europäischen Städten und bei namhaften Festivals.
www.goghsurround.de





Daniel Göritz

Daniel Göritz, geboren 1965 in Ost-Berlin, studierte Konzertgitarre in Berlin, Manchester (auch Komposition) und New York. 1993–96 übernahm er Assistentur und Doktorat an der Manhattan School of Music in New York. Seit 1999 lebt und arbeitet er wieder in Berlin, wo er auch als Professor für Konzertgitarre an der Hochschule für Musik Hanns Eisler unterrichtet. Als Komponist arbeitet er mit verschiedenen Solisten und Ensembles wie z.B. dem Kammerensemble Neue Musik Berlin oder dem Fibbonacci Trio. Als Gitarrist konzertiert er regelmäßig mit führenden nationalen und internationalen Ensmebles und Orchestern, u.a. den Berliner Philharmonikern und dem Deutschen Symphonieorchester. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die aktuelle zeitgenössische Musik und schließt ein erweitertes Instrumentarium (darunter auch verschiedene E-Gitarren und Elektronik) und die freie Improvisation ein. Auch im Bereich der klassischen Musik ist er als Interpret, Bearbeiter und Herausgeber aktiv. Zu den aktuellen Projekten zählen hier das Trio Udite (Besetzung Gesang, Gitarre & Kontrabass), dessen Programm Ausdrucksformen verschiedener Jahrhunderte verbindet, sowie das Gitarrenduo mit Daniel Wolff (Brasilien), dessen Schwerpunkt auf der Erweiterung des klassischen Gitarrenrepertoires durch neue eigene Transkriptionen liegt – Volume 1 einer mehrteilig angelegten CD-Reihe mit Werken von Beethoven, Chopin und Schubert ist 2007 erschienen.
www.daniel-goeritz.de





Singakademie Frankfurt (Oder)

Der Große Chor der Singakademie Frankfurt (Oder), gegründet 1815, gehört zu den herausragenden künstlerischen Vereinigungen der Stadt Frankfurt (Oder). Eine umfangreiche Konzerttätigkeit in der Region, im Nachbarland Polen und im europäischen Ausland haben den Großen Chor weit über Frankfurt (Oder) hinaus bekannt gemacht.
Seit 1986 steht Rudolf Tiersch als Chordirektor dem Klangkörper vor. Preise bei internationalen Festivals, zahlreiche Rundfunkmitschnitt, Konzertübertragungen und CD-Produktionen belegen den musikalischen Anspruch der Singakademie ebenso wie die Zusammenarbeit mit so renommierten Ensembles wie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem Paderewski State Philharmonic Orchestra Bydgoszcz, der Szczeciner Mieczyslaw-Karlowicz-Philharmonie, der Capella Cracoviensis oder dem Kammerorchester »Carl Philipp Emanuel Bach«. Konzerttourneen führten die Singakademie Frankfurt (Oder) u.a. nach Berlin, Bremen, Heilbronn, Szczecin, Bydgoszcz, Poznań, Mailand und Rom. Neben dem überwiegenden Teil der chorsinfonischen Literatur gehören alle Hauptwerke Carl Philipp Emanuel Bachs und A-capella-Literatur zum Repertoire des Großen Chores. Der Große Chor ist Träger des Kleist-Kultur- und Kunstpreises 1988 und der Zelter-Plakette 1998.
www.singakademie-ffo.de





Schüler der Ulrich von Hutten Gesamtschule

Das sind einige der Autoren, Mitarbeiter, Akteure, Hauptdarsteller. Eigentlich von jedem etwas und alles zusammen. Sie kommen aus dem Kurs Musik und besuchen zur Zeit die 12. Klasse der Gesamtschule Ulrich von Hutten in Frankfurt (Oder). Auf dem Bild dabei sind:
4. Reihe: Peer Semrau, Max Görsdorf, Alexander Bullan
3. Reihe: Janine Martens, Anne Peisker
2. Reihe: Tina Scheel, Janin Schreiber, Isabell Krauter
1. Reihe: Mike Hoffmann, Patricia Moritz

Meinungen/Erwartungen

Alexander Bullan (19 Jahre): Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Oehring und dem Techniker Herrn Ottersberg. Ich finde es spannend, wie moderne Klänge verwendet werden. Als wir während einer Generalprobe zwischen den Musikern gesessen hatten, war dies ein cooles Gefühl, vielleicht erleben wir Ähnliches bei diesem Werk.

Anne Peisker (19 Jahre): Ich bin neugierig zu erleben, wie in einem Tonstudio gearbeitet wird und freue mich, selbst dabei zu sein. Ich bin gespannt darauf, wie das Publikum auf das fertige Musikwerk reagieren wird. Ich hoffe, dass die anstrengenden Proben trotzdem lustig werden.

Janine Martens (18 Jahre): Ich erwarte viele neue Erfahrungen mit Musik und freue mich auf die Arbeit im Tonstudio.

Marco Feldmann (19 Jahre): Ich erwarte, dass trotz der anstrengenden Arbeit viel Fun ist und alles in einer lockeren Atmosphäre abläuft. Zudem hoffe ich, dass uns viele Freiheiten für eigene kreative Ideen eingeräumt werden. Neugierig bin ich auf das, was wir so »machen« müssen.

Silvio Haase (18 Jahre): Ich nehme an diesem Projekt teil, um auch einmal bei einer anderen Form von Musik mitzuwirken. Das ist deshalb so interessant für mich, da ich später vielleicht Musik studieren werde. Ich finde Herrn Oehrings Musiksprache faszinierend.

Max Görsdorf (18 Jahre): Ich bin darauf gespannt, wie alles (die einzelnen Elemente) zusammengeführt wird. Ich bin neugierig auf die Arbeit mit dem Techniker Herrn Ottersberg, wie vor allem im Tonstudio gearbeitet wird und wie das gewünschte »Produkt« entsteht. Neugierig bin ich darauf, wie unsere Texte in das Werk integriert werden. Sicher werde ich neue Erfahrungen mit Musik machen und neue Fähigkeiten erwerben.

Mike Hoffmann (19 Jahre): Ich lasse alles auf mich zukommen.

Isabell Krauter (18 Jahre): Ich erhoffe mir vom Projekt, dass ein gutes und dann populäres Musikwerk entsteht. Ich hoffe, dass wir trotz der vielen Arbeit viel Spaß haben werden. Ich bin gespannt darauf, wie das gesamte Werk klingen und wirken wird. Wie wird wohl die Projektwoche werden?

Janin Schreiber (18 Jahre): Ich erhoffe mir von diesem Projekt trotz der Arbeit viel Spaß. Da ich in die künstlerische Richtung gehen möchte, hoffe ich, dass ich durch das Mitwirken an diesem Projekt zum einem viel lerne und diese Erfahrungen für meine spätere Ausbildung und Tätigkeit nutzen kann. Ich wünsche mir, dass wir Schüler nicht in den Hintergrund treten, sondern wir direkt beteiligt werden, So würde ich es gut finden, wenn wir während der Aufführung mitspielen, mitagieren könnten. Davor habe ich natürlich auch etwas Angst, denn man darf sich nicht verspielen oder plötzlich ein Blackout haben. Ich hoffe, dass dem Publikum das Werk gefällt.

Tina Scheel (19 Jahre): Ich hoffe, dass ich den Komponisten Herrn Oehring näher kennen lernen kann und erfahren werde, wie man eine Komposition erarbeitet. Ich erwarte, dass das Musikwerk interessant gestaltet ist.

Peer Semrau (19 Jahre): Ich freue mich darauf, dass ich selbst an der Entstehung einer Komposition mit Profis aktiv beteiligt bin. Mich interessiert die technische Realisierung mit Herrn Ottersberg.

Patricia Moritz (17 Jahre): Ich erwarte, dass ich neue musikalische Erfahrungen sammeln und auch neue musikalische Fertigkeiten lernen werde. Ich freue mich darauf, mit einem Profi zusammenarbeiten zu können, Bearbeitungsmöglichkeiten kennen lernen. Ich bin neugierig, wie moderne Klänge verarbeitet werden.

Bekim Berisa (19 Jahre): Ich hoffe, neue Erfahrungen mit Musik zu machen und zu erleben, wie eine Komposition entsteht. Es wird interessant werden zu sehen, wie durch das Zusammenwirken vieler Musiker dieses Musikwerk entstehen wird.

Nico Welzel (18 Jahre): Ich bin gespannt auf die Ideen der anderen und wie unsere Vorschläge aufgegriffen werden. Ich hoffe, dass das Projekt erfolgreich ist, alles fertig wird und sich das Musikwerk gut anhört.


 
 
 

      UNSER NÄCHSTES KONZERT


Sonntag, 17. Dezember 2017,
16.00 Uhr
Konzerthalle


Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1, 5 und 6


Maria Perlt, Sopran
Bettina Denner, Alt
Benjamin Glaubitz, Tenor
Tobias Hagge, Bass
Großer Chor der Singakademie Frankfurt (Oder) Rudolf Tiersch, Dirigent





Tickets: 22, - / 19, - / 16, - / 13, - €
(mit Senioren-Ermäßigung)
7, - € (Kinder bis 14 Jahre)

 


WUSSTEN SIE SCHON?