Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt
Mission Statement


Seit dem Jahre 1842 ist das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt in der Oderstadt und in Brandenburg präsent. Seinen heutigen Namen führt das Or-chester seit September 2001, nachdem es bereits im Juli 1995 von der Landes-regierung zum Staatsorchester ernannt wurde. Als einziges A-Orchester im Land Brandenburg verfügt das Staatsorchester über 86 Planstellen für Musikerinnen und Musiker. Seinen Stammsitz hat das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ in Frankfurt (Oder).

Das Staatsorchester ist eine der zentralen künstlerischen Institutionen der Stadt Frankfurt (Oder). Es gehört zu seinen vornehmsten Aufgaben, die Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen mit der Welt der sinfonischen Musik bekannt und vertraut zu machen. Hierzu dienen die regelmäßigen Konzertreihen des Staatsorchesters, seine Sonderkonzerte, Kammermusiken und Kinderkonzerte.
Das musikalische Profil des Staatsorchesters ist einerseits gekennzeichnet durch ein weitgespanntes Repertoire von den Anfängen der Orchestermusik bis in die Gegenwart, andererseits durch die Fähigkeit, auf die unterschiedlichen spielpraktischen und ästhetischen Anforderungen einzugehen, die sich aus diesem weitgespannten Repertoire ergeben. Diese kommt sowohl in den Konzerten und Gastspielen als auch in dessen CD- und Medienproduktionen zum Ausdruck.

Konzerte und musikalische Events für Kinder, Jugendliche und deren Familien be-trachtet das Staatsorchester als besonders wichtige Aufgabe, die durch die Konzerte der Reihe „Familienkonzerte“ und durch die Education-Projekte erfüllt wird. Das Staatsorchester folgt dem Wort des Doyens der Musikpädagogik Leo Kestenberg von der „Erziehung zur Menschlichkeit von und durch Musik“. Der zentrale Gedanke der an Familien adressierten Konzerte ist darauf gerichtet, Musik als Notwendigkeit des täglichen Lebens, gleich anderer Lebensmittel, zu begreifen. Musik soll den Alltag der Kinder und Jugendlichen durchdringen und sie darin unterstützen, sich die Welt und ihre Zusammenhänge zu erschließen mit der natürlichen reziproken Wirkung auf den Familienverband und die gesellschaftliche Umgebung.

Die Welt der Musik soll als Medium der Verständigung zwischen Menschen unter-schiedlicher kultureller Herkunft dienen und eine positive Ebene der Begegnung schaffen.

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt versteht sich als musikalischer Botschafter seiner Stadt, der Region Frankfurt(Oder) / Eisenhüttenstadt sowie des Landes Brandenburg und unterstreicht diese Haltung durch vielfältige künstlerische Aktionen und Konzerte in der Region, national und international. Im Land Brandenburg nimmt das Orchester regelmäßig an den traditionsreichen Festivals der Kammeroper Schloss Rheinsberg, dem Choriner Musiksommer im Kloster Chorin sowie der Konzertreihe „Brandenburgische Sommerkonzerte“ teil. Überdies ist das Staatsorchester auf den renommierten Konzertpodien in Deutschland und im europäischen Ausland präsent. Seit dem Jahre 2010 ist das Orchester zudem der musikalische Begleiter des Festivals „Wagner für Kinder“, das parallel zu den Richard-Wagner-Festspielen auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth stattfindet. Last but not least ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt zum kleinen Kreis deutscher Orchester gehört, die im Vatikan vor Papst Benedikt XVI. aufgetreten sind.

Ein besonderer Aspekt der musikalischen Botschafterfunktion ist die Ausrichtung nach Osteuropa, speziell die Zusammenarbeit mit polnischen Orchestern und Kulturinstitutionen. Ihren intensiven Ausdruck findet diese Zusammenarbeit in den Programmen des jährlich stattfindenden Deutsch-Polnischen Festivals „Musikfest-tage an der Oder“. Auch hier arbeitet das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt kollegial, konstruktiv und freundschaftlich mit der Philharmonie Zielona Góra zusammen.

Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt ein weiteres wichtiges Anliegen. Zum Ausdruck kommt diese Förderung in der Zusammenarbeit mit dem Tschaikowsky-Konservatorium, Moskau, der Orpheum-Stiftung, Zürich, sowie der Universität der Künste, Berlin, und der gleichfalls in Berlin beheimateten Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Den erfolgreichen Absolventen dieser Einrichtungen bietet das Staatsorchester mit seinen Konzerten und Veranstaltungen ein hervorragendes Konzertpodium zum Beginn der musikalischen Karriere.

Seit seiner Gründung im Jahre 1842 (damals noch nicht unter dem heutigen Namen) stellt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt durch seine künstlerische Arbeit immer wieder unter Beweis, dass ihm die Verbindung von lebendigem Musizieren mit der Weiterentwicklung musikalischer Tradition sehr am Herzen liegt. So gesehen ist das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt wesentlicher Teil des kulturellen Erbes im Land Brandenburg und damit eine überaus konservative Einrichtung: Wir bewundern allerdings nicht die Asche musikalischen Schaffens, sondern bewahren das Feuer der musikalischen Entwicklung zum Wohle seiner Stadt, seiner Region und seines Landes.

Peter Sauerbaum
Intendant


 
 
 

      UNSER NÄCHSTES KONZERT


Sonntag, 17. Dezember 2017,
16.00 Uhr
Konzerthalle


Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten 1, 5 und 6


Maria Perlt, Sopran
Bettina Denner, Alt
Benjamin Glaubitz, Tenor
Tobias Hagge, Bass
Großer Chor der Singakademie Frankfurt (Oder) Rudolf Tiersch, Dirigent





Tickets: 22, - / 19, - / 16, - / 13, - €
(mit Senioren-Ermäßigung)
7, - € (Kinder bis 14 Jahre)

 


WUSSTEN SIE SCHON?