Freitag, 12. Mai 2017, 19.30 Uhr
Konzerthalle »C. Ph. E. Bach«

Maurice Ravel:
Le Tombeau de Couperin

Camille Saint-Saëns:
Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33

Claude Debussy / Maurice Ravel:
Danse et Sarabende

Igor Strawinsky:
Jeu de cartes

Ramon Jaffé, Violoncello
Ewa Strusinska, Dirigentin






Tickets: 31,- / 27,- / 23,- / 16,- €


Ramon Jaffé
 
Französische Eleganz
Dies ist nahezu ein rein französisches Konzert – mit all der Eleganz, der Leichtigkeit, aber auch Schwermütigkeit, die den Franzosen nachgesagt wird. Und mit Ravel, Saint-Saëns, Debussy und Strawinsky stehen die großen französischen Komponisten auf dem Programm – wobei der gebürtige Russe Strawinsky sozusagen als »Wahl-Franzose« mit dazu gerechnet werden kann. Der Komponist François Couperin ist für die Franzosen ungefähr das, was Bach oder Händel für Deutschland bedeuten: Der größte Musiker des Barock! Maurice Ravel schrieb sein »Tombeau de Couperin« jedoch nicht nur, um seinen Komponisten-Kollegen zu ehren, sondern auch zum Gedenken an sechs im ersten Weltkrieg gefallene Kameraden, denen er je einen Abschnitt der ursprünglich für Klavier geschriebenen Komposition widmete.
Nur gut, dass sich Kritiker so manches Mal irren! Als »notorisch unpopulär und unbestreitbar talentlos« bezeichnete ein Zeitgenosse den Komponisten Camille Saint-Saëns. Da hatte Hans von Bülow ein anderes Urteil über das 1. Cellokonzert des zu Lebzeiten meist verkannten Komponisten: »Es sei voller Technik und Eleganz, bon sens und Originalität, Logik und Anmut.« Und er hatte Recht – dieses Cellokonzert gehört bis heute zu den Lieblings- Konzerten großer Cello-Virtuosen. Der Cellist Ramon Jaffé wurde als Sohn einer Musikerfamilie im lettischen Riga geboren, er studierte in deutschland, u.a. bei boris Pergamenschikow. Bereits während seines Studiums trat er als Solist auf, inzwischen ist er Preisträger zahlreicher wettbewerbe. Er ist auch Begründer und künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Hopfgarten/Tirol. Den Abschluss des Konzertes bildet Igor Strawinskys Ballettsuite »Jeu de Cartes« – ein Pokerspiel mit viel Bluff, Intrige und Verstellung, was in der musikalischen Umsetzung für eben so viel Verblüffung wie Vergnügen sorgt!    « zurück


 
 
 

DER KONZERTTIPP

Donnerstag, 30. November 2017,
19.30 Uhr
Theater Senftenberg


Konzert des Frankfurter Hornquartetts

Konzert des Frankfurter Hornquartetts

Mit Werken von Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, , Franz Joseph Strauss, Nikolai N. Tscherepnin und Bernd Fischer


Frankfurter Hornquartett: Eckhard Schulze, Falk Höna, Roman Horynski, Berit Berg
 


WUSSTEN SIE SCHON?