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Premierenjubel

Letzte Workshop-Woche

Von schweren Ochsenkarren und einer tobenden Kinderschar

Die zweite Workshop-Woche im EuroCamp

Start im EuroCamp am Helenesee



Premierenjubel

Geschafft!!
Zwischen dem letzten Workshop-Tag am Helenesee und der umjubelten Premiere am Samstag, 6. Mai, liegen etliche arbeitsreiche Wochen. Nach den Winterferien wurde mit jeder Gruppe in jeder Schule einmal wöchentlich geprobt, um die Ergebnisse der Workshops zu festigen und auszubauen. Dazu kamen noch zwei Wochenend-Workshops im EuroCamp und einer im Kleist Forum, um sich mit der großen Bühne dort vertraut zu machen. Ab 29. April ging es dann in die Endproben - tägliche Proben im Kleist Forum, die von der Ankunft der Schüler (9:00) bis zur Abfahrt (17:00) dauerten und jedem eine Menge Kraft, Geduld, Disziplin und Ausdauer abverlangte.

Fazit bei allen: Es hat sich gelohnt! Dieses Erlebnis werden wir nicht so schnell vergessen! Der Stolz über das Ereeichte, Blumen, Jubel, nicht enden wollender Applaus, standing ovations - das war wunderbar und für viele war es ein neues Gefühl, endlich auch mal im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen.
Am Schluss flossen bei so manchem die Tränen, am liebsten hätten viele gleich mit dem nächsten Projekt begonnen.

Das nächste Projekt ist natürlich längst in der Vorbereitung, es wird am 28. April 2018 seine Premiere erleben. aber davor liegt wieder viel, viel Arbeit ...

Bilder von der Premiere finden Sie hier:
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Letzte Workshop-Woche

23. - 27.01.2017
Das war eine fröhliche Schar: Die Schüler und Schülerinnen der 8./ 9. bzw. 11.Klassenstufe aus den polnischen Orten Rzepin und Kowalów tanzten Bild Nummer sieben - den Marktplatz von Limoges. Fast unglaublich war es, was sie an zwei Tagen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine stellten: 30 Mädchen und Jungen warfen sich voller Eifer in die nicht gerade einfache Choreographie, und am Schluss wirkte das Ganze fast artistisch, bis hin zum Kopfstand inmitten der Menge!
Viel Spaß hatten auch die Schüler aus dem Scholl-Gymnasium Fürstenwalde, die Mussorgskis Bild Nummer neun darstellen - "Die Hütte der Baba-Jaga" - das ist die Hexe aus dem russischen Märchen, die in der Hütte auf Hühnerfüßen wohnt und - man kann es deutlich hören - mit wuchtigen Stößen im Mörser durch den Wald reitet. Und auch hier das Fazit nach den Proben: Ganz schön anstrengend, aber toll! Die Schüler der Frankfurter Kleist-Oberschule sollten sich in die Pariser Katakomben einfühlen. Gar nicht so leicht, vor allem düster und gruselig. Eindrucksvoll die Musik: Mal wuchtig laut im Fortissimo, mal leise, mystisch und unheimlich - aber, wie die gesamte Musik Mussorgskis, beeindruckend und im wahrsten Sinne bildhaft!

Bilder aus der letzten Probenwoche finden sie hier »

Nun geht es für eine Woche in die verdienten Winterferien. Danach beginnen die wöchentlichen Proben: Jede Gruppe hat 1x pro Woche eine dreistündige Probe in der jeweiligen Schule, damit sich das im EuroCamp Gelernte festigt.

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Von schweren Ochsenkarren und einer tobenden Kinderschar

16. - 21.01.2017
Bydlo - das ist der Name eines Ochsenkarrens, wie er früher auf polnischen und russischen Dörfern eingesetzt wurde. Ochsen sind nicht geade schnell, und so ein Karren ist ganz schön schwer und laut! Und so klingt auch Mussorgskis Musik zu dem gleichnamigen Bild, das die Schüler der Lessingschule darstellen werden. Ganz anders die "Tuilerien": Das ist der berühmte Pariser Park, dort gehen die Gouvernanten mit ihren Schützlingen spazieren - und nicht allzu gesittet, wie man an der Musik hören kann: Es wird laut und fröhlich getobt, was den Schülern der Grundschule Booßen nicht schwer fällt Allerdings muss auch das Toben gut einstudiert und geübt werden, damit es später auf der großen Bühne klappt. Und schließlich die Schüler des Rouanet-Gymnasiums Beeskow, die in dieser Woche zuletzt abfahren: sie sind die Darsteller im "Alten Schloss", vor dem natürlich ein Troubadour sein Liebeslied singt. Und das klingt ziemlich sehnsuchtsvoll (logisch!) und schwermütig. wie stellt man sowas dar?! Die Lösung finden die Schüler gemeinsam mit den Choreographen Be und Mevlana van Vark. Schlussfrage an die Schüler: Wie war's? Vielstimmige Antwort: "Aaaanstrengend! " Und gleich darauf: "Schööön!!!"

Impressionen dieser 3. Workshopwoche findet man hier »
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Die zweite Workshop-Woche im EuroCamp

09. - 14.01.2017
War das eine spannende Woche! Wer weiß zum Beispiel, was ein Gnom ist? Ein Gnom ist, wenn….. nein, falsch! Ist aber auch schwierig. Dabei ist das Wort viel einfacher und kürzer, als wenn man es erklären muss: Ein Gnom ist ein Geist, ein Troll, auf jeden Fall ein Fabelwesen – und beileibe nicht nett oder hübsch, ganz im Gegenteil! Und dann fängt die Phantasie der kleinen Künstler an zu sprudeln – und es entstehen die phantasievollsten Zeichnungen, die man sich vorstellen kann. Bei der Umsetzung hilft dann die Kostümbildnerin Bärbel Jahn – schließlich sollen aus den Zeichnungen Kostüme werden, und die toben dann zu Mussorgskis Musik über die Bühne.
Oder das Bild zum »Frühling« nach der Musik von Respighi: Wie stellt man den Frühling dar? Blüten? Blauer Himmel? Na ja … manchmal kommt da auch so ein frischer Frühlingswind und fegt über die Bühne … Kann man alles darstellen, wie Choreographin und Regisseurin Be van Vark beweist. Die Schüler der polnischen Musikschule aus Slubice beherrschen ihre Schritte bald – fast perfekt!
Oder die Kinder der Grundschule Schönfließ, die zu Mussorgskis bildhafter Musik die Küken darstellen, die aus den Eierschalen schlüpfen – was für ein Spaß! Ein Spaß allerdings, der erst mal etliche Schweißperlen kostet… Fazit nach drei Tagen: Anstrengend. Aufregend. Toll!

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Start im EuroCamp am Helenesee

02. - 07.01.2017
Während die deutschen Schüler noch die letzten Ferientage genießen, ist für die Schüler aus dem polnischen Slubice am östlichen Ufer der Oder bereits wieder der Schulalltag eingekehrt. Wobei "Alltag" bei den Schülerinnen unseres Education-Projektes eigentlich nicht so ganz zutrifft: Der erste Schultag beginnt für einige Schülerinnen des Liceums Slubice mit einer Busfahrt in das EuroCamp nahe dem Helenesee auf deutscher Seite. Dort geht es auch gleich mit den Workshops los: Während die einen mit der Kostümbildnerin Bärbel Jahn beginnen, die Kostüme für die "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgski zu entwerfen und anzufertigen, sitzen andere im benachbarten Computerraum und entwerfen das Bühnenbild, während die dritten unter Anleitung von Be und Mevlana van Vark die ersten Choreographien einstudieren. Vier Tage werden sie sich damit intensiv beschäftigen - und sie werden sich natürlich auch mit Mussorgskis Musik auseinandersetzen oder mit der Bildsprache jener Zeit.

Am Mittwoch kommen dann bereits die Schüler der Grundschule aus Golzow: die Mädchen und Jungen der vierten und sechsten Klasse sind nicht weniger motiviert und eifrig als die "Großen" aus Polen. Lehrer und Trainer staunen immer wieder, wie schnell die Kinder Schritte und Wendungen aufgreifen, mit wie viel Eifer und Freude sie dabei sind!

Eindrücke der Proben kann man hier gewinnen »


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DER KONZERTTIPP

Montag, 25. Dezember 2017,
17.00 Uhr
Nikolaisaal Potsdam


Weihnachtskonzert: Hänsel und Gretel

Weihnachtskonzert

Engelbert Humperdinck
»Hänsel und Gretel«


Stephan Holzapfel, Erzähler
Constanze Jader, Hänsel,
Soo Yeon Lim, Gretel
Rahel Ava Indermaur, Mutter/Hexe
Kevin Griffiths, Dirigent





Preise unter www.nikolaisaal.de

 


WUSSTEN SIE SCHON?