Klaudyna Schulze-Broniewska

Klaudyna Schulze-Broniewska

Klaudyna Schulze-Broniewska wurde in Poznan geboren. Bereits im Alter von neun Jahren stand sie zum ersten Mal als Konzertsolistin auf der Bühne. Ein staatliches Stipendium ermöglichte ihr das Studium am renommierten Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei E. Tschugaewa, P. Gubermann und G. Fiejgin. 1992 schloß sie es mit dem Prädikat „Ausgezeichnet“ ab, um dort anschließend noch ein dreijähriges Solisten-Studium bei G. Fiejgin zu absolvieren. Bereits während ihres Studiums war sie als Konzertsolistin aufgetreten und hatte danach weitere Konzertauftritte in Polen, Rußland, Spanien und Mexiko. Neben dem 1. Preis beim Z.-Jankhe-Wettbewerb 1984 und dem 3. Preis beim Pablo-Sarasate Wettbewerb 1993 in Pamplona war sie auch Semi-Finalistin des berühmten Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 1994. Seit November 1995 ist Klaudyna Schulze-Broniewska 1. Konzertmeisterin beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. Seitdem ist sie auch hier mehrmals als Solistin in Orchesterkonzerten, Tourneen sowie in Kammermusikabenden aufgetreten. Seit 1996 ist sie Mitglied des Brandenburgischen Klaviertrios. Klaudyna Schulze-Broniewska verfügt über ein umfangreiches Repertoire mit großer Vorliebe zu Barock und Romantik. 2001 hat sie mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter der Leitung von Jürgen Bruns die Suite für Violine und Orchester von Karol Rathaus eingespielt, die 2002 im Rahmen der „Expressionismus“-Doppel-CD des Staatsorchesters auf den Markt gekommen ist. Zu den Musikfesttagen an der Oder 2006 spielte sie die Uraufführung des „Poéme für Violine und Orchester“ von Simon Laks, die 2008 auf der CD „Poland abroad“ erschienen ist.

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Matthias Buchheim

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