4. Niedzielny poranek muzyczny »Viola-Rezital«

4. Niedzielny poranek muzyczny »Viola-Rezital« - Bild1 (1312 x 738)
»Artist in Residence« Amihai Grosz spielt ein Viola-Rezital
2027-02-07, 11:00 • Muzeum Kleista / Frankfurt nad Odrą
  • Odeon Partosh: »Yizkor«
  • Franz Schubert: »Arpeggione«-Sonate a-Moll D821
  • Dymitr Szostakowicz: Sonate für Viola und Klavier op.147
  • Amihai Grosz, altówka
  • Benjamin Hochmann, fortepian

Die Kammermusik nimmt bei unserem »Artist in Residence« Amihai Grosz einen wichtigen Stellenwert ein. Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Benjamin Hochmann präsentiert er in diesem Rezital drei Werke für Viola und Klavier, die er auch bereits auf CD aufgenommen hat. Amihai Grosz fasziniert an seinem Instrument vor allem die dunkle, obertonreiche Klangfarbe, die der menschlichen Stimme recht nahekommt. Sein Instrument aus der berühmten Schule von Gasparo da Salò entspricht besonders diesem Klangideal.

Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, erinnert Odeon Partos’ Werk »Yizkor« (In Memoriam) mit seinem musikalischen Gefüge aus westlicher Kompositionsweise und jüdischer Liturgie an den Holocaust. Geschichtlich auf einer anderen Ebene erinnert Franz Schuberts elegische Arpeggione-Sonate an das historische namensgebende Instrument, vorstellbar als eine Kreuzung aus Gitarre und Cello. Dmitri Schostakowitsch komponierte seine Sonate für Viola und Klavier erst wenige Woche vor seinem Tod. Hinter ihm lag ein bewegtes Leben, gezeichnet von Licht und Schatten. So steht vor allem die Vergänglichkeit in diesem Werk im Vordergrund und schließt den Bogen zum Konzertbeginn.