7. Niedzielny poranek muzyczny »Streichquartette II«

- Joseph Haydn: Streichquartett Nr.5 D-Dur op.76
- Teresa Carreño: Streichquartett h-Moll
- Alexander Zemlinsky: Streichquartett Nr.1 A-Dur op.4
- Kwartet Genius
- Zhi 1. skrzypce, 1. Violine
- Natalia Mitscher, 2. skrzypce
- Eberhard Stoll, altówka
- Regine Daniels-Stoll, wiolonczela
- Amadeus Heutling, skrzypce
- Natalia Mitscher, skrzypce
- Eberhard Stoll, altówka
- Regine Daniels-Stoll, wiolonczela
Eine sommerliche Sonntagsmatinee im Garten des Kleist-Museums verspricht dieses Kammermusikkonzert. Bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein spielt das Genius Quartett auf.
Das Streichquartett Nr. 5 des produktiven Joseph Haydn trägt seinen Schwerpunkt auf dem klangschönen langsamen Satz. Diesem ernsten Largo stellt Haydn sommerlich leichte Sätze zur Seite. Schon das erste Allegretto tänzelt im beschwingten 6/8-Takt.
1853 geboren, gehört die venezolanische Pianistin und Komponistin Teresa Carreño zu den wenigen Frauen im 19. Jahrhundert, die ihr Leben lang ihrer musikalischen Leidenschaft nachgehen können. Neben vielen Werken für das Klavier komponierte sie auch ein spätromantisches Streichquartett, das 1896 im Gewandhaus Leipzig uraufgeführt wurde. Im gleichen Jahr erklang in Wien erstmals Alexander von Zemlinskys Streichquartett Nr. 1. In diesem orientiert er sich noch an seinem Vorbild Johannes Brahms. Dennoch lassen sich unter der Oberfläche eigene Ideen und Innovationen des jungen Komponisten erkennen.