8. Koncert filharmoniczny »Gemeinschaftlich«

8. Koncert filharmoniczny »Gemeinschaftlich« - Bild1 (1312 x 738)
Markus Stenz präsentiert Bartoks »Konzert für Orchester«
2027-04-30, 19:30 • Hala wystawowa 4 / Frankfurt nad Odrą
  • Hector Berlioz: „Le carnaval romain“ op. 9 Ouvertüre
  • Edward Elgar: Koncert wiolonczelowy e-moll op. 85
  • Béla Bartók: Konzert für Orchester Sz116
  • Philipp Schupelius, wiolonczela
  • Markus Stenz, dyrygent

Hector Berlioz, Edward Elgar und Béla Bartók gelten als Meister der Orchestrierung, als herausragende Klangmaler und besonders innovativ in der Behandlung des Orchesters. Alle drei wagten das Unkonventionelle und brachen mit traditionellen musikalischen Formen. Bartók nutzte moderne Musiksprache, Berlioz revolutionierte die Programm-Sinfonie und Elgar entwickelte eine eigene, oft rätselhaft-melodische Sprache, die zum Spiegel seiner empfindsamen Seele wurde.

Besonders deutlich wurde das in seinem letzten großen Orchesterwerk: in dem Cellokonzert e-Moll. Es ist die Tonart der Trauer, aber auch der Zärtlichkeit und der Melancholie. Eine berührende Herbststimmung, zarte Sanftheit und wunderbare, leidenschaftliche Melodien durchziehen dieses Cellokonzert. Den Solopart spielt der junge Cellist Philipp Schupelius. Classic FM wählte ihn 2024 unter die 30 spannendsten Nachwuchsmusiker der Welt. 2023 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb und ist Preisträger zahlreicher weiterer Wettbewerbe.

Neben Elgars spielen wir an diesem Abend auch Bartóks letztes vollendetes Orchesterwerk: sein Konzert für Orchester. In ihm mischt er unterschiedliche Einflüsse der europäischen Musiktradition und der Moderne mit ungarischer Volksmusik. Das Orchester behandelt er als Gruppe hoch virtuoser Solisten. Die immer neuen Akzentuierungen zwischen den einzelnen Instrumentengruppen wirken besonders reizvoll.

Das Konzert leitet einer der besten und renommiertesten deutschen Dirigenten. Markus Stenz hatte bereits zahlreiche bedeutende Positionen bei internationalen Orchestern und Opernhäusern inne, u.a. als Chefdirigent des Radio Filharmonisch Orkest, Generalmusikdirektor der Stadt Köln und Gürzenich-Kapellmeister sowie als Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra. Markus Stenz ist bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre Gast beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt.