Deutsch-Polnisches Symposium

Deutsch-Polnisches Symposium und Best-Practice-Austausch im Kulturbereich

Am 22. November 2025 fand im Collegium Polonicum in Słubice ein ganztägiges Symposium statt, bei dem die Education-Arbeit des BSOF und speziell die nachhaltige Bildungsarbeit der »Spannungsfelder«-Reihe wissenschaftlich ausgewertet wurde.

Bei diesem Symposium sprach Ehrendirigent Howard Griffiths, der Initiator der Education-Arbeit des BSOF und Künsterlischer Leiter der »Spannungsfelder«-Projekte, darüber, warum Orchester die musikalische Bildung fördern sollen und müssen.

Prof. Stephan Woltering (Lehrstuhlleiter für interkulturelle Kommunikation an der Adam-Mickiewicz Universität Poznań) erörterte, dass deutsch-polnische Jugendbegegnungen, wie sie im Rahmen der Education-Projekte des BSOF regelmäßig stattfinden, Grundlage für ein interkulturelles Verständnis seien.

Die Musikpädagogin Dr. Barbara Weiser-Lada stellte in ihrem Vortrag heraus, wie elementar der Einfluss von Musik auf die emotionale Entwicklung bei Begegnungen von Kinder und Jugendlichen sei.

Christine Hellert, die beim BSOF die Education-Projekte mitentwickelt hat und die »Spannungsfelder«-Reihe federführend betreut, sprach über deren Entwicklung, die Umsetzung und die Herausforderungen. Denn Thema des Symposiums war auch, ob und wie die Education-Arbeit des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt beispielgebend für andere Orchester sein kann und wie andere Kultureinrichtungen auf deutscher und polnischer Seite von den Erfahrungen des BSOF profitieren.

Deshalb begleitete das Berliner Institut für Kultur und Medienwirtschaft die Education-Arbeit des BSOF und stellte bei diesem Symposium die Ergebnisse der Evaluierung vor.

Finanziert wurde das Symposium vom Klein-Projekte-Fonds von Interreg Brandenburg-Polska / Euroregion PRO EUROPA VIADRINA.

Programmflyer des Symposiums