9. Philharmonisches Konzert »Tschechisch«

- Bedřich Smetana: „Die verkaufte Braut“ – Ouvertüre
- Antonín Dvořák: Violinkonzert a-Moll op. 53
- Antonín Dvořák: „Die Waldtaube“ op. 110 Sinfonische Dichtung
- Leoš Janáček: „Taras Bulba“ Rhapsodie (1915)
- Arabella Steinbacher, Violine
- Daniel Carter, Dirigent
Bedřich Smetana, Antonín Dvořák und Leoš Janáček sind für die tschechische Nationalmusik, was Mozart, Haydn und Beethoven für die Wiener Klassik sind. Mit ihnen begann eine neue Musiktradition, die mährische und böhmische Volksmusik in das sinfonische Schaffen integrierte. Smetana war es, der die nationale Identität etablierte, Dvořák trug sie in die Welt hinaus und Janáček überführte sie in die Moderne. Einige ihrer größten Erfolge hören Sie bei diesem »tschechischen« Konzertabend. Eröffnet wird er mit einer Perle des Opernrepertoires: der Ouvertüre von Smetanas gefeierter Nationaloper »Die verkaufte Braut«.
Kraftvoll und episch greift Leoš Janáček in der »Taras Bulba«-Rhapsodie die tragische Geschichte des gleichnamigen ukrainischen Kosakenführers auf. Janáček gelang damit ein sinfonisches Glanzstück.
Und schließlich tauchen wir mit Dvořáks phänomenalem Violinkonzert ein in einen Rausch aus kraftvoller Sinfonik und slawischer Leidenschaft. Schon mit den ersten Takten, mit denen sich die Violine grandios ins musikalische Geschehen stürzt, zieht dieses Violinkonzert die Hörer in den Bann. Slawische Volksmusik verbindet sich auf atemberaubende Weise mit einer kraftvollen Sinfonik.
Den Solopart spielt die Weltklasse-Geigerin Arabella Steinbacher. Ihre internationale Karriere führte sie zwischen Chicago, London und Sydney mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammen. Ihre umfangreiche Diskografie beeindruckt durch ihre Vielseitigkeit. Es dirigiert Daniel Carter. Er ist Musikdirektor am Deutschen Nationaltheater und der Staatskapelle Weimar und Generalmusikdirektor des Landestheaters Coburg.